Erfolgsfaktor Innovation im modernen Facility Management

Innovationen sind unausweichlich in einer auf Wachstum und Entwicklung ausgerichteten Marktwirtschaft. Sie schaffen Wohlstand, sichern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Aus Innovationen entstehen Produkte und Dienstleistungen, die wettbewerbsfähig sind, einen hohen Deckungsbeitrag aufweisen und Unternehmen erst zukunftsfähig machen. 

Innovation bedeutet zugleich auch fundamentale Erneuerung. Sie ist in Zeiten eines verstärkten Wettbewerbs nicht mehr wegzudenken. Soweit so gut. Wer innovativ sein will, muss bereit sein, sich, seine Erwartungen und Glaubenssätze zu hinterfragen und gegebenenfalls über den sprichwörtlichen Haufen zu werfen. Innovationen brauchen Querulanten, in Worten und in Taten. Vor allem in Taten. Und genau dazu sind Formate gefragt, die involvieren, den Innovationsprozess zum Leben erwecken und die Stakeholder – in erster Linie die Mitarbeiter – aktiv beteiligen.

Genau das ist für Branchen mit hohem Innovations- und Erneuerungspotential wie dem Facility-Management von großer Bedeutung. Doch wie schaffen es FM-Dienstleister wie auch Unternehmen und Institutionen, aus Inventionen echte Innovationen zu entwickeln? Und wie gelingt es Unternehmen, ihre Stakeholder unmittelbar in den Innovationsprozess zu integrieren, um so gemeinsam an neuen Ideen zu arbeiten und Innovationen voranzutreiben?

Innovationstreiber Facility Management

Das Facility Management hilft beim effizienten Betrieb und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Gebäuden und Anlagen. Dazu setzen FM-Dienstleistern und auch die Unternehmen Software-Tools und technische Instrumente ein, um mit dem Kunden im Dialog zu sein und die Aufgaben möglichst wirtschaftlich und qualitativ hochwertig sowie gleichermaßen zuverlässig umzusetzen. Gerade in dieser Branche, in der es wie in keiner andern Branche um Abstimmung, Schnittstellen, Aufgabenverteilung zwischen Auftraggeber und Dienstleister geht, sind neue Ideen und Ansätze, kurzum innovative Lösungen notwendig und beinahe schon systemrelevant. Neue Verfahren und Herangehensweisen, ausgeklügelte Instrumente und Werkzeuge, neuartige Vertragswerke und Software-Lösungen sind es, die den Wettbewerbsvorteil ausmachen und damit zum zentralen Erfolgsfaktor werden. Die Systemdienstleistung mit der Fokussierung auf ergebnisorientierte Verträge und Prozesse sind nur ein Beispiel für innovative Ansätze in der Branche. Aber auch im laufenden Betrieb sind Innovationen von Bedeutung: Um Funktionstüchtigkeit und Verfügbarkeit z.B. von Immobilien oder Anlagen zu gewährleisten sowie einen sicheren, zuverlässigen und gleichermaßen effizienten Betrieb sicher zu stellen, sind fortlaufende Verbesserungen durch Einsatz innovativer technologischer Werkzeuge notwendig. Auch die ständig voranschreitende Technisierung und Digitalisierung sowie die zunehmende Internationalisierung der FM-Branche erfordern neue, innovative Lösungen, um qualitative und quantitative Mehrwerte zu erzielen.

(Open) Innovation Experience – den Innovationsprozess erlebbar machen.

Der kontinuierliche Wandel des Marktes sowie der Bedürfnisse von Mitarbeitern, Partnern und Kunden verlangen nach Flexibilität. Je innovativer ein Unternehmen ist, desto agiler kann es mit diesen Anforderungen umgehen. Doch je höher der Veränderungsdruck, desto schwerer fällt es vielen Unternehmen, innovativ zu sein.

Dabei lebt Innovation in hohem Maße von der „Experience“ aller Stakeholder –insbesondere der von Nutzern und Konsumenten. Diese gilt es einzubinden. Innovation muss erlebt werden – mit Formaten, die involvieren, überraschen und begeistern. Sowohl digital als auch analog, live und auch medial. Einfache innovative Formate lassen sich leicht reproduzieren – das sichert die Innovationsfähigkeit in den Unternehmen auf lange Sicht. Gleichzeitig sind innovative Formate an sich  ein Symbol für Erneuerung und fördern die Innovationskultur. Wichtigste Aufgabe ist es dabei, die Innovationsfähigkeit in den Unternehmen dauerhaft zu sichern. Es geht dabei weniger um die abstrakte Entwicklung einer Zukunftsvision, als vielmehr um praktikable und pragmatische Innovationsprozesse und eine tragende Innovationskultur. Auch durch eine Kooperationskultur im Unternehmen und das direkte Involvieren der Stakeholder – also insbesondere der Kunden und Nutzer/Anwender – kommen ganz neue, andere Perspektiven auf ein Zukunftsfeld.

Eine gute Idee allein nützt nichts. Innovation ist harte Arbeit. 

Innovationsprozesse und Verantwortlichkeiten können nicht auf Manager oder Abteilungen deligiert werden; vielmehr muss die Suche nach dem Neuen von jedem einzelnen Mitarbeiter ausgehen, da ja jeder Einzelne als Träger des Kommunikationssystems seine Funktionen zum Erhalt des Gesamtzusammenhangs leistet. Innovationsarbeit ist eben kein Hexenwerk, sondern vielmehr das Ergebnis einer stringenten, nachvollziehbaren Denk- und Gestaltungsarbeit. Es muss ein Konzept entwickelt werden, die Idee muss reifen und zur echten Innovation werden. Am Ende muss ein Produkt, eine Dienstleistung stehen. Ein Produkt, das einen Markt hat. Ein Markt mit Zielpersonen, die von der Idee überzeugt sind. Ideen entwickeln sich dabei aus einer Grundeinstellung, der Bereitschaft mutig zu sein, sich vom Bisherigen, vom Alten zu trennen, alte Muster zu durchstoßen und in neue Richtungen zu denken.

Open Innovation und Innovation Communities: Kultur der Ideenschöpfung

Wissen wächst, indem man es teilt. Wissen nur für sich zu behalten, ist heute ein Wettbewerbsnachteil. Schnelle, offene Strukturen und ein gemeinsamer Wissenstransfer sind heute wichtiger den je. Wichtigste Voraussetzung für funktionierende und nachhaltig wirkende Innovationsprozesse sind Ideen, die geteilt, diskutiert, ausgetauscht werden können. In Teams, mit Forschungsgruppen. In spannenden, spielerischen, interaktiven Workshops und Veranstaltungen.

Dabei kommt es aber auch auf das Arbeitsumfeld an: Denn Innovation hat auch etwas mit Engagement zu tun. Engagement auf Unternehmensebene durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln und personellen Ressourcen für Forschung & Entwicklung. Aber auch damit, ein attraktives Umfeld zu schaffen. Ein Umfeld, das Nährboden für Ideen sein kann, wo sich die Mitarbeiter wohlfühlen und stressfrei an ihren Projekten tüfteln dürfen.

Fazit: Vor jedem Erfolg steht der Wille zum Erfolg.

Erfolg ist kein Zufall, sondern strategisches Ziel aller Anstrengungen. Genauso, wie sich die Nähe zwischen FM-Dienstleistern und Unternehmen einstellen muss, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten, muss auch der Innovations-Dialog etabliert werden. Die Parole lautet „Enabling Innovation Culture“ – Stärkung der Innovationskultur im Unternehmen. Nur wenn beide Seiten in diesem Prozess involviert sind, sich einbezogen fühlen, einen gemeinsamen Dialog führen und kollektiv an ein zentrales Ideen- und Verbesserungsmanagement angebunden sind, können sich Innovationen entwickeln und schlussendlich auch durchsetzen. Die Innovationskultur ist das Substrat, auf dem die Innovationsprozesse und -initiativen aufgebaut werden können. Sie sind Voraussetzung und Erfolgsfaktor zugleich. Der Innovation Experience Ansatz wirkt hier als Treiber und Katalysator für Innovationsprozesse in Organisationen. Er sorgt dafür, dass Innovationsprozesse zu konkreten, praktisch verwertbaren Ergebnissen führen – und nicht, wie so oft, auf halber Strecke im Unternehmen verhungern.

Werfen Sie einen Blick auf unseren kleinen Leitfaden zur Kommentierung von Beiträgen.

Kommentar hinterlassen

Geben Sie bitte hier das Ergebnis als Zahl an: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.