Prozessoptimierung für optimale Ergebnisse im ganzheitlichen Facility Management für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Im Rahmen der Prozessanalyse in Krankenhäusern führen Patientenstromanalysen dazu, die Prozesse in neuen oder bestehenden Gebäudestrukturen zu optimieren. Ein Vorgehen, das sich im laufenden Betrieb auszahlt.

Brennpunkt Gesundheits- und Sozialwesen: Kaum ein anderer Markt befindet sich derart im Umbruch: Deregulierung, massiver Kostendruck, neue Auflagen wie der standardisierte Qualitätsbericht, eine Verlagerung der stationären Leistungen in den ambulanten Bereich sowie eine drastische Änderung der Investitionsförderung seien beispielhaft für die aktuellen Themen benannt. Die Folge: Ein Konsolidierungs- und Konzentrationsprozess ist im Gange, an dessen Ende nur die Häuser bestehen werden, die ihre Prozesse und somit ihre Kosten im Griff haben und über Kooperationen den Patientinnen und Patienten einen echten Mehrwert bis zur Vollversorgung aus ambulanten, stationären, Rehabilitations- und Pflegeleistungen bieten können. Diese Herausforderungen stellen ganz neue Anforderungen auch an das Facility Management für das Gesundheitswesen. Insbesondere die vollständige Zielplanung entlang der Prozesse des Kunden aus einer Hand ist ein Weg, die Kosten im Griff zu behalten und den gesamten Krankenhausbetrieb auf die neuen Voraussetzungen einzustellen. Da liegt es auf der Hand, einen FM-Dienstleister für alle Aufgaben, also von der Investitionsplanung, Finanzierung über Baumanagement und Bau bis zum anschließenden Betrieb nicht nur ins Boot, sondern vor allem in die Verantwortung zu holen. Ein Dienstleister, der die Planung entlang der Prozesse des Kunden übernimmt und Werkzeuge zur kontinuierlichen Darstellung der Prozesskosten bereitstellt. Dieser Planungsansatz ist ein wirksames Vorgehen, um eine Gesundheits- oder Pflegeeinrichtung nicht nur konsequent aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu planen und dabei vor allem auch die Betriebskosten von Anfang an im Auge zu behalten, sondern im Rahmen der Analyse- und Planungsphase auch Prozesse zu optimieren. Die wesentlichen Arbeitsschritte in diesem Zusammenhang sind die Zusammenführung fallbezogener Prozesse zu Standardprozessen und die Darstellung der Patientenströme. Was passiert mit den Patientinnen und Patienten – von der Einlieferung über die Behandlung bis zur Entlassung? Wie verlaufen die „Behandlungspfade“ und an welchen Stellen findet keine Wertschöpfung statt bzw. kann diese effektiver gestaltet werden?

Patientenstromanalyse

Abb.: Patientenstromanalyse – ein Instrument für mehr Erfolg für prozessoptimierte Gebäudestrukturen

Unter konsequenter Berücksichtigung dieser Informationen kann das Gebäude bereits so strukturiert werden, dass zum Beispiel die häufigsten Wege zwischen den Behandlungsbereichen der Hauptprozesse möglichst kurz sind und vor allem die Bereiche so dimensioniert werden, dass Wartezeiten für Personal und Patient vermieden werden. Gerade unter Berücksichtigung der Lebenszykluskosten kommen dabei oftmals erstaunliche Kostenblöcke über die Jahre zusammen. Kosten, die mit einer präzisen Analyse und Planung sowie einer patienten- und logistikgerechten Anordnung medizinischer Infrastruktur im Vorfeld beeinflusst werden können. Oder um es einfacher auszudrücken: Durch die prozessorientierte Planung werden knappe Ressourcen geschont und nicht verschwendet, Ressourcen wie Fläche und Personalkapazität in Form von Transport-, Wege- und Wartezeit. Der Einfluss der Gebäudestruktur auf die Kosten der medizinischen Kernprozesse findet häufig keine oder nur geringe Beachtung, obwohl diese der größte Teil der Gesamtkosten sind und damit auch das größte Optimierungspotenzial bieten.

Optimierungsschritte

Abb.: Permanente Optimierung der Prozesse – lernen am laufenden Betrieb für die zukünftigen Optimierungsschritte

Um diese Ziele zu erreichen, wurden vor dem Hintergrund der Systemdienstleistung nach ipv® Methoden und Werkzeuge entwickelt, um genau diese Standardprozesse und Patientenströme nicht nur zu erfassen, sondern auch zu bewerten und die aus geplanten Veränderungen resultierenden Prozesskosten aufzuzeigen. Ziel des Facility Managements ist dabei nicht allein die Kostensenkung, sondern die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für den Kunden, um dessen Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

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