Wo bleibt denn nur das „Management“ im „Facility Management“

Auszug aus dem gleichnamigen Artikel von Peter Prischl in Der Facility Management 2014-07/08. Wie es mit Facility Management weitergeht: Vier Leitsätze als Plädoyer für einen ganzheitlichen, interdisziplinären Zugang zu Facility Management.

  1. Facility Management ist ein ganzheitlicher Management-Ansatz und wir schöpfen nur dann sein Potenzial aus, wenn wie Facility Management als solchen sehen, praktizieren, bestellen, bezahlen und weiterentwickeln.
  2. Management  macht den Kern von Facility Management aus, denn Management ist die vielleicht wichtigste gesellschaftliche Kraft für das Meistern der globalen Herausforderungen und muss entsprechend entwickelt, ausgeübt und weiterentwickelt werden.
  3. Die Managerinnen und Manager im Facility Management sollen managen, also integriert planen, organisieren, führen und kontrollieren (im Sinne von Controlling). Wenn sie das gut machen, werden sie und ihre Organisationseinheit den richtigen Platz und die entsprechende Anerkennung innerhalb und auch außerhalb ihrer Organisation erhalten. Das bringt mehr als viel Lamento, dass FM von den Chefs nicht verstanden wird und wann es dann „endlich in der Chefetage ankommt“.
  4. Facility Management ist ein Teil der Immobilienwirtschaft, und die Immobilienwirtschaft ist ein Teil des Wirtschaftszweigs Facility Management, was sich im Sammelbegriff „Immobilien- und Facility Management – IFM“ (Real Estate and Facility Management – REFM) ausdrückt. Statt oder Hahnenkämpfe, ob nun „Ässet“ dem „Probbery“ was anschaffen darf oder der „Object“ dem „Facility“, ist es Zeit, endlich das interdisziplinäre Wesen des Immobilien- und Facility Management anzuerkennen.
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